Projekt Beschreibung

KAPITELPLATZ

Das Wichtigste in Kürze

Der Kapitelplatz in Salzburg ist einer der markantesten und geschichtsträchtigsten Plätze der barocken Altstadt. Er schließt direkt an die Südseite des Salzburger Domes an und verbindet historische Architektur mit modernem städtischen Leben, umrahmt von bedeutenden historischen Gebäuden, der imposanten Kapitelschwemme sowie dem bekannten Kunstwerk der goldenen Kugel.

Historischer Hintergrund und Architektur

Seinen Namen verdankt der Platz dem Salzburger Domkapitel, dessen einstige Residenzen und Verwaltungsgebäude den Platz bis heute prägen. Im Zuge der barocken Umgestaltung der Stadt unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau und seinen Nachfolgern erhielt der Bereich seine heutige städtebauliche Struktur.

  • Die Dompropstei (Kapitelplatz 1): Das im Jahr 1600 in seine heutige Gestalt gebrachte Gebäude diente als Amtssitz der Dompropstei und beeindruckt durch seine siebenachsige Fassade.
  • Das Erzbischöfliche Palais (Kapitelplatz 2): Seit dem 19. Jahrhundert fungiert es als offizieller Amtssitz des Salzburger Erzbischofs. Es entstand um 1690 durch den Zusammenschluss zweier älterer Kanonikalhöfe unter dem Architekten Sebastian Stumpfegger.
  • Das Kardinal-Schwarzenberg-Haus: Das Gebäude am Kapitelplatz 3 diente ursprünglich als fürsterzbischöfliches Getreidelager (Granarium) und beherbergt heute unter anderem Teile des Domarchivs und der erzbischöflichen Sammlungen.

Die Kapitelschwemme

Ein optisches Highlight des Platzes ist die historische Kapitelschwemme am östlichen Rand. Die einstige Pferdeschwemme wurde im 17. Jahrhundert erbaut und diente dazu, Pferde zu tränken und zu kühlen. Die prachtvolle Brunnenanlage zeigt eine monumentale Skulpturengruppe des Meeresgottes Neptun mit Dreizack und Krone, der auf einem wasserspeienden Meeresross thront.

Moderne Kunst und Begegnungsstätte

Heute ist der Kapitelplatz nicht nur ein Durchgangsort für Besucher auf dem Weg zur Festung Hohensalzburg oder zum Stift St. Peter, sondern ein lebendiger Treffpunkt.

  • Die „Sphaera“: Seit 2007 zieht das Kunstwerk des Künstlers Stephan Balkenhol – ein mannshoher, in sich ruhender Mensch auf einer riesigen goldenen Kugel – die Blicke von Einheimischen und Touristen gleichermaßen auf sich.
  • Großes Schachspiel: Auf dem Boden des Platzes befindet sich ein überdimensionales Schachbrett, auf dem Besucher mit großen Figuren spielen können.

Durch seine unmittelbare Nähe zum Dom, den Blick auf die Festung sowie die Integration in das Kulturgeschehen (wie während der Salzburger Festspiele) ist der Kapitelplatz ein unverzichtbarer Bestandteil jedes Stadtrundgangs in Salzburg.

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kostenlos

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Mit dem Auto

Zufahrt & Parken: Die Salzburger Altstadt ist eine Fußgängerzone bzw. verkehrsberuhigte Zone, sodass Sie den Kapitelplatz direkt nicht mit dem Auto anfahren oder dort parken können.

Parkmöglichkeiten: Nutzen Sie am besten die nahegelegenen Parkhäuser, wie zum Beispiel die Dinkler-Garage oder die Altstadt-Garagen (im Berg unter dem Mönchsberg, z. B. Garage A oder B). Von diesen Parkhäusern aus erreichen Sie den Kapitelplatz nach einem kurzen, malerischen Fußmarsch von wenigen Minuten durch die Gassen.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Vom Hauptbahnhof Salzburg:

  • Mit dem Bus: Verschiedene Buslinien (z. B. die O-Bus-Linien 3, 5, 6 oder 25) bringen Sie vom Hauptbahnhof in Richtung Zentrum. Steigen Sie an Haltestellen wie dem Rathaus oder Mozartsteg aus.
  • Alternativ fahren diverse Regionalbusse in die Altstadtregion.

Der letzte Weg zu Fuß: Nach dem Ausstieg an einer der Altstadt-Haltestellen sind es nur noch wenige hundert Meter zu Fuß über die Salzach (z. B. über den Makartsteg oder Staatsbrücke) und durch die historischen Gassen direkt zum KapitelplatzKlicken zum Öffnen einer Seitenleiste mit weiteren Informationen.

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