Projekt Beschreibung

DOMPLATZ

Das Wichtigste in Kürze

Der Salzburger Domplatz gehört zu den eindrucksvollsten Barockensembles Europas. Als Herzstück des UNSECO-Weltkulturerbes verbindet er italienisch geprägte Architektur mit jahrhundertealter Kultur- und Festspielgeschichte. Der vollkommen umschlossener barocke Vorplatz des Salzburger Doms wurde im Auftrag von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Zentrale Highlights sind die barocke Mariensäule in der Platzmitte, die monumentale Domfassade sowie die verbindenden Dombögen zum Residenz- und Kapitelplatz. Der Platz ist weltberühmter Schauplatz der „Jedermann“-Aufführungen bei den Salzburger Festspielen sowie Ort des traditionellen Salzburger Christkindlmarktes.

Entstehung und städtebauliches Konzept

Der Domplatz entstand im Zuge der grundlegenden Umgestaltung Salzburgs zu einer italienisch inspirierten Residenzstadt. Ende des 16. Jahrhunderts ließ Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau mittelalterliche Wohnbauwerke und Teile des alten Friedhofs abreißen, um Platz für ein neues architektonisches Gefüge zu schaffen.

Nach dem Brand des alten Doms entwarf der italienische Baumeister Santino Solari das heutige Meisterwerk des Barock. Die Besonderheit des Domplatzes liegt in seiner absoluten Symmetrie und harmonischen Geschlossenheit. Umrahmt wird der Platz von:

  • Der mächtigen Westfassade des Salzburger Doms.
  • Dem Trakt der Alten Residenz.
  • Dem Wallistrakt und dem Konventbau des Stiftes St. Peter.

Durch die sogenannten Dombögen von Giovanni Antonio Dario ist der Platz nach Norden mit dem Residenzplatz und nach Süden mit dem Kapitelplatz verbunden, wodurch der Einindruck eines geschlossenen Innenhofs unter freiem Himmel entsteht.

Die Mariensäule

In der Mitte des Platzes zieht die imposante Mariensäule die Blicke auf sich. Sie wurde zwischen 1766 und 1771 im Auftrag von Fürsterzbischof Sigismund Graf Schrattenbach von den Brüdern Wolfgang und Johann Baptist Hagenauer errichtet.

Das Denkmal besteht aus Untersberger Marmor und Blei. Der Unterbau zeigt allegorische Figuren (Teufel, Engel, Weisheit und Kirche), während auf einer Wolkenpyramide die Figur der Maria Immaculata thront.

Insider-Optik („Die Krönung der Maria“): Wenn man vom Durchgang der Franziskanergasse auf den Platz tritt und durch den mittleren Bogen genau auf die Säule blickt, schien die Architektur so berechnet zu sein, dass die zwei von Engeln gehaltenen Kronen an der Fassade des Doms exakt über dem Kopf der Marienstatue schweben.

Kultureller Dreh- und Angelpunkt

Im Jahresverlauf wandelt sich der Domplatz regelmäßig in eine imposante Freiluftbühne:

  • Salzburger Festspiele („Jedermann“): Seit der Festspielgründung im Jahr 1920 wird Hugo von Hofmannsthals Mysterienspiel Jedermann (unter der Regie von Max Reinhardt uraufgeführt) im Sommer auf einer dafür aufgebauten Tribüne direkt vor der Kulisse des Doms inszeniert. Die „Jedermann“-Rufe über den Platz gelten als Wahrzeichen der Festspiele.
  • Rupertikirtag: Im Frühherbst verwandelt sich das Areal rund um den Dom in ein traditionelles Volksfest zu Ehren des Heiligen Rupert.
  • Salzburger Christkindlmarkt: In der Adventszeit beherbergt der Platz einen der ältesten und stimmungsvollsten Weihnachtsmärkte der Welt.

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Mit dem Auto

Da die direkte Anfahrt zum Domplatz nicht möglich ist, führt der Weg am besten in eine der umliegenden Parkgaragen.

Parken im Altstadtbereich:

  • Mönchsberggarage / Altstadtgarage (Mitte / Nord):
    • Adresse für das Navi: Hildmannplatz 1, 5020 Salzburg.
    • Besonderheit: Dies ist die zweckmäßigste Parkgarage für Altstadtbesucher. Sie ist direkt in den Mönchsberg gebaut. Über den Ausgang Toscaninihof gelangt man nach dem Verlassen der Garage in unter 3 Minuten direkt auf das Areal.
    • Tipp (Locals-Rabatt): In vielen Geschäften und Restaurants der Altstadt kann das Parkticket für die Altstadtgarage loch- bzw. rabattiert werden.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Öffentliche Verkehrsmittel sind der bequemste Weg, da die Haltestellen nur wenige Gehminuten vom Platz entfernt liegen.

Vom Hauptbahnhof Salzburg:

  • Mit dem Obus (Linie 1, 3, 5 oder 6):
    • Nehmen Sie den Obus vom Hauptbahnhof in Richtung Zentrum.
    • Ausstieg: Haltestelle Rathaus oder Ferdinand-Hanusch-Platz.
    • Fussweg: Von dort sind es etwa 3 bis 5 Minuten zu Fuß durch die Getreidegasse oder die Sigmund-Haffner-Gasse direkt zum Platz.
  • Mit der Buslinie 10:
    • Fahrt bis zur Haltestelle Mozartsteg.
    • Fussweg: Von dort ca. 4 Minuten Fußweg über den Residenzplatz.

Vom Flughafen Salzburg (SZG):

  • Mit der Obus-Linie 2 oder Linie 10 bis zur Haltestelle Ferdinand-Hanusch-Platz bzw. Rathaus (Fahrzeit ca. 15 bis 20 Minuten).
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