Projekt Beschreibung

PIAZZA DEI MERCANTI




Beschreibung

Das Wichtigste zur Piazza dei Mercanti in Kürze

Wer die Spuren des historischen Mailands sehen will, muss sich unbedingt auf den Weg zur Piazza dei Mercanti (dt. „Platz der Händler“) machen. Wie der Name bereits andeutet, entwickelte sich die Piazza dei Mercanti im 13. Jahrhundert zum zentralen Handwerks- und Handelsplatz im dicht bebauten Zentrum von Mailand. Auf dem rechteckigen Platz, der damals etwas größer war als heute, trafen sich Bäcker, Goldschmiede, Messerschleifer, Schneider, Weber und viele anderen Handwerker, um untereinader Handel zu treiben und ihre Waren an Kunden zu verkaufen. Auch heute noch sind die historischen Gebäude rund um den Platz aus dem 13. bis 17. Jahrhundert erhalten und schaffen eine ganz besondere Atmosphäre.

Die Gebäude an der Piazza dei Mercanti

Palazzo della Ragione

1228 begannen die Bauarbeiten am Palazzo della Ragione (dt. „Justizpalast“), der sich auch heute noch im Zentrum des Platzes befindet. Der Bau entstand auf Betreiben des damaligen Bürgermeisters Oldrado da Tresseno, dessen Reiterstandbild in der Außenwand angebracht ist. Fünf Jahre später war der Justizpalast fertiggestellt, in dem fortan die zentralen Rechtsangelegenheiten der Stadt bearbeitet wurden.

Wie auch in anderen Städten der Lombardei üblich, bestand der Justizpalast aus einem offenen Erdgeschoss für Versammlungen der Bevölkerung und einem Obergeschoss, in dem die Sitzungen des Konzils stattfanden. Von der Loggia des Palazzo wurden die Entscheidungen des Rates verkündet. 1773 erweiterte Kaiserin Maria Theresia von Österreich den Palast um eine weitere Etage. Heute wird der Palazzo della Ragione für Ausstellungen genutzt.

Loggia degli Osii

Die dem Palazzo della Ragione gegenüberliegende Loggia degli Osii wurde 1316 unter Fürst Matteo Visconti als Sitz der Gerichtsnotare gebaut. Für den lombardischen Baustil eher unüblich, wurde die gotische Fassade mit wechselnden schwarz-weißen Marmorstreifen gestaltet. Der Balkon des Gebäudes diente der Verkündigung von Urteilen und ist mit dem Wappentier des Hauses Visconti und einem Adler mit Beute (als Symbol der Gerechtigkeit) dekoriert. Über der oberen Etage ist eine Reihe mit Skulpturen der Stadtheiligen zu sehen.

Palast der Schulen des Palatin

Die Schulen des Palatin haben bereits antike Wurzeln. Im Mittelalter waren sie die bedeutendste höhere Schule von Mailand, die von vielen berühmten Persönlichkeiten der Stadt besucht wurde. Das Gebäude wurde jedoch bei einem Brand im Jahre 1644 völlig zerstört und im Anschluss nach dem Vorbild des benachbarten Palazzo dei Giureconsulti neu erbaut. Das Eingangsportal ist gesäumt von Arkaden. Zentral über dem Eingang befindet sich eine Statue von Sant’Agostino, der laut der Überlieferung an der Schule unterrichtet haben soll.

Palazzo dei Giureconsulti

Der im 16. Jahrhundert im Stile des Manierismus erbaute Palast der Giureconsulti ist wegen seiner schönen Arkaden im Eingangsbereich und seines Uhrturms ein echter Blickfang. Der Turm, der bereits vor dem Palast erbaut wurde, hatte einst die Funktion, die Sperrstunde anzukündigen und vor Feuer zu warnen. Ursprünglich wurde der Palast als Schule für Politiker und Rechtsanwälte genutzt. Heute gehört das Gebäude der Mailänder Handelskammer.

Casa Panigarola

Die Casa Panigarola ist auch unter dem Namen „Palazzo dei Notai“ (dt. „Palast der Notare“) bekannt. Das an der Westseite des Platzes gelegene Haus ist nach der Notarsfamilie Panigarola benannt, die bis 1741 das Gebäude besaß. Die Casa Panigarola wurde in weiten Teilen im 15. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut.




Website

Nicht vorhanden.

Telefon

Nicht vorhanden.

Öffnungszeiten

Keine.

Eintrittspreise

Keine.

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Lage

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Metrolinien 1 und 3: Haltestelle Duomo

Metrolinie 1: Haltestelle Cordusio

Straßenbahnlinien 2, 12, 14, 16 und 19: Haltestelle Via Orefici P.za Cordusio

Mit dem Auto:

Nächstgelegene Parkhäuser sind der Autosilo Diaz und der Parking LaRinascente.

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