Projekt Beschreibung

Das Wichtigste in Kürze

Mozarts Geburtshaus in der Getreidegasse 9 in Salzburg zählt zu den bekanntesten und am häufigsten besuchten Museen der Welt. In diesem typischen Salzburger Bürgerhaus erblickte Wolfgang Amadeus Mozart am 27. Januar 1756 das Licht der Welt. Die Familie Mozart bewohnte 26 Jahre lang – von 1747 bis 1773 – eine Wohnung im dritten Stock des Gebäudes. Heute dient das gesamte Haus als Museum der Internationalen Stiftung Mozarteum und bietet einen umfassenden Einblick in die Kindheit des Musikgenies, seine familiären Verhältnisse sowie das Alltagsleben im 18. Jahrhundert.

Die Geschichte des Hauses und der Familie Mozart

Das Gebäude selbst lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Im Jahr 1747 bezog Leopold Mozart mit seiner Frau Anna Maria (geb. Pertl) die Dreizimmerwohnung im dritten Obergeschoss. Das Haus gehörte damals dem Salzburger Spezerei-Händler und Mozart-Freund Johann Lorenz Hagenauer.

Von den sieben Kindern, die hier geboren wurden, überlebten nur zwei das Säuglingsalter: Maria Anna („Nannerl“) und ihr jüngerer Bruder Wolfgang Amadeus. Von der Getreidegasse aus traten die Wunderkinder ihre ersten Konzertreisen durch ganz Europa an. Erst im Jahr 1773 wurde die Wohnung zu klein für den wachsenden Haushalt und den stetigen Besuchernandrang, woraufhin die Familie in das sogenannte „Mozart-Wohnhaus“ am Tanzmeisterplatz (heute Makartplatz) umzog.

Die Ausstellungsbereiche des Museums

Das Museum erstreckt sich über mehrere Etagen und beleuchtet unterschiedliche Facetten von Mozarts Leben und Wirken:

  • Die Mozart-Wohnung (3. Stock): Der historische Kern des Museums. Die Räume sind mit zeitgenössischen Möbeln, Urkunden, Alltagsgegenständen und Original-Porträts ausgestattet. Hier erfährt man, wie die Familie kochte, lebte und musizierte.
  • Original-Musikinstrumente: Zu den wertvollsten Exponaten gehören Instrumente aus Mozarts Besitz, darunter seine Kindergeige, seine Konzertvioline, seine Bratsche und sein Hammerflügel.
  • Mozart auf der Bühne (1. Stock): Dieser Bereich widmet sich Mozarts Opernschaffen. Mithilfe von Bühnenbildmodellen, Kostümentwürfen und Dokumenten wird die Rezeptionsgeschichte seiner Werkschau von den ersten Inszenierungen bis zur Gegenwart nachgezeichnet.
  • Mozart und seine Zeit (2. Stock): Wechselnde Sonderausstellungen beleuchten das Umfeld Mozarts, seine Reisen, Zeitgenossen sowie das bürgerliche Leben im Salzburg des 18. Jahrhunderts.

Architektur und Lage

Das Haus zeichnet sich durch die typische Architektur der Salzburger Altstadt aus: eine schmale, hochgezogene Fassade, ein idyllischer Innenhof mit getriebenen Laubengängen und die charakteristische gelbe Außenfarbe. Das Gebäude liegt mitten im Herzen der belebten Fußgängerzone Getreidegasse, die für ihre historischen Schmiedeeisen-Zunftzeichen bekannt ist.

+43 662 889 40

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
09:00 – 17:30 09:00 – 17:30 09:00 – 17:30 09:00 – 17:30 09:00 – 17:30 09:00 – 17:30 09:00 – 17:30

Einlass & Sonderzeiten

  • Juli & August (Sommeröffnungszeiten): 08:30 bis 19:00 Uhr
  • Letzter Einlass: Jeweils 30 Minuten vor der Schließzeit (um 17:00 Uhr bzw. im Sommer um 18:30 Uhr).
  • 24. Dezember (Heiligabend): Verkürzte Öffnungszeit von 09:00 bis 13:00 Uhr (schließt ab 13:00 Uhr).
  • 1. Januar (Neujahr): Späterer Beginn, geöffnet ab 12:00 Uhr.
Kategorie Einzelkarte Geburtshaus Kombiticket (Geburtshaus & Wohnhaus)
Erwachsene

18,00 €

25,00 €

Ermäßigt (Senioren, Studenten, Gruppen ab 10 Personen)

15,00 €

22,00 €

Jugendliche (15–18 Jahre)

7,00 €

10,00 €

Kinder (6–14 Jahre)

6,00 €

8,00 €

Familienkarte (2 Erwachsene mit Kindern)

32,00 €

50,00 €

Schulklassen (pro Schüler im Klassenverband)

4,50 €

6,00 €

Kostenfreier Eintritt:

  • Kinder unter 6 Jahren
  • Menschen mit Beeinträchtigung (inkl. eingetragener Begleitperson)
  • Inhaber der Salzburg Card
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Mit dem Auto

Da die Salzburger Altstadt weitgehend autofrei ist, empfiehlt es sich, das Fahrzeug in einer der naheliegenden Parkgaragen abzustellen. Die Altstadtgarage im Mönchsberg ist die nächstgelegenste und komfortabelste Option. Eine gut gelegene Parkgarage auf der gegenüberliegenden Salzachseite nahe dem Makartplatz ist die Raiffeisengarage.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Stadtbus-Linien 1, 3, 5, 6, 25 bis Haltestelle Hanusch-Platz oder Ferdinand-Hanusch-Platz. Von dort sind es über den Rathausplatz oder die Kramergasse nur etwa 2–3 Gehminuten (ca. 200 Meter) bis zur Getreidegasse 9.

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