MADRID

Warum ist Madrid eine Reise wert?

Madrid ist eine wundervolle Kombination aus bekannten Sehenswürdigkeiten, weltberühmten Kunstmuseen, wunderschönen Plätzen, herrlichen Stadtparks, vielseitigen Stadtvierteln, einem pulisierenden Nachtleben und gutem Wetter. Und lecker Tapas essen gehen kann man in der spanischen Hauptstadt selbstverständlich auch. Und obendrauf wird hier auch noch der beste Fußball der Welt gespielt. Die Hauptstadt Spaniens muss man einfach gesehen und erlebt haben.

Hier sind unsere Top10 Gründe für eine Reise nach Madrid:

1. Madrid war einst die Hauptstadt eines Weltreichs, das von Europa über Amerika bis nach Ostasien reichte. Dementsprechend viele geschichtsträchtige Orte und Sehenswürdigkeiten gibt es in der Hauptstadt Spaniens zu besichtigen.

2. Die Sehenswürdigkeiten von Madrid zählen zu den bekanntesten in Europa. Der Königspalast Palacio Real, die Kloster- und Palastanlage El Escorial, das Kunstmuseum Del Prado und den zentralen Platz Plaza Mayor gehören definitiv zu den must-see sights jedes Reisenden.

3. Madrid hat einige Kunstmuseen von Weltrang. Die Museumsmeile mit dem Museo del Prado, dem Museo Reina Sofía und dem Museo Thyssen-Bornemisza ist ein absolut einzigartiger Kunst-Hotspot, wie es nur ganz wenige auf der Welt gibt.

4. Obwohl Madrid eine Millionenmetropole ist, ist die spanische Hauptstadt auch außerordentlich grün. Die Grünanlagen der Stadt, allen voran der Retiro-Park, die Sabatini-Gärten und das Campo del Moro, zählen zu den schönsten innerstädtischen Parks von Europa.

5. Madrid ist eine Stadt der Plätze. Kaum eine andere Stadt der Welt hat so viele, so interessante und so unterschiedliche Plätze zu bieten wie die spanische Hauptstadt. Die Plaza Mayor, die Plaza del Oriente und die Plaza de la Villa sind dabei nur die Spitze des Eisbergs.

6. In Madrid wird guter Fußball gespielt. Mit Real Madrid und Atletico Madrid haben hier gleich zwei der besten Mannschaften der Welt ihr Zuhause. Ein Besuch des legendären Bernabéu-Stadions von Real ist nicht nur für Fußball-Fans absolut lohnenswert.

7. In Madrid kann man sehr gut die Nacht zum Tage machen. Nicht umsonst heißt es „Madrid nunca duerma“ – „Madrid schläft nie“. In puncto Nachtleben stellt die spanische Hauptstadt die meisten Metropolen der Welt in den Schatten.

8. In Madrid kann man gut einkaufen. Die Hauptstadt Spaniens ist eine der vielseitigsten Einkaufsmetropolen Europas. Die Besonderheit der Stadt sind ihre vielen verschiedenen Einkaufsviertel, die Shopaholics mit ihren ganz eigenen Charaktären überraschen.

9. In Madrid kann man fantastisch essen. Die Tapas-Kultur Spaniens hat sich bereits weit über die Landesgrenzen hinaus verbreitet. Das unumstrittene Zentrum der Tapas ist und bleibt jedoch Madrid.

10. Madrid hat gutes Wetter. Vom Frühling bis zum Herbst genießt man in der Hauptstadt Spaniens außerordentlich viele Sonnentage bei warmem Wetter und wenig Regen.

Für wen ist Madrid eine Reise wert?

Sehenswürdigkeiten-Abklapperer: 

Der Königspalast Palacio Real, die Kloster- und Palastanlage El Escorial, das Kunstmuseum El Prado, der zentrale Platz Plaza Mayor – die Liste der weltberühmten Sehenswürdigkeiten von Madrid ist lang. Wer gerne auf Sightseeing-Touren geht, wird viele Tage in der spanischen Hauptstadt unterwegs sein.

Geschichtsinteressierte:

Die spanischen Könige regierten einst von Madrid aus ein Weltreich, das sich von Europa über Mittel- und Südamerika bis nach Asien erstreckte. So ist es nicht weiter verwunderlich, das einem in der Hauptstadt Spaniens an vielen Ecken (Welt)geschichte begegnet.

Museumsbesucher:

Für Liebhaber von Kunstmuseen ist Madrid ein wahres Pardies. Mit dem Museo del Prado, dem Museo Reina Sofía und dem Museo Thyssen-Bornemisza besitzt die Stadt gleich drei der bekanntesten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt.

Parkliebhaber:

Wer sich in einer Stadt gerne die Beine im Grünen vertritt, wird Madrid lieben. Die Gärten und Parks der spanischen Hauptstadt, wie der Retiro-Park, die Sabatini-Gärten, das Campo del Moro und der Parque del Oeste gehören definitiv zu den schönsten innerstädtischen Grünanlagen der Welt.

Liebhaber von Prachtplätzen: 

Plätze gibt es zwar in jeder Stadt. Aber Madrid ist in dieser Hinsicht einzigartig. Kaum eine andere Stadt hat so viele und vor allem so unterschiedliche Plätze zu bieten wie die spanische Hauptstadt. Die Plaza Mayor, die Plaza del Oriente, die Plaza de la Villa, die Plaza de Cibeles und die Puerta del Sol sind nur einige der „Platz-Highlights“ der Stadt.

Fußballfans:

Auch als deutscher/österreichischer/schweizer Fußballfan muss man neidlos eingestehen, dass in Madrid der beste Fußball Europas gespielt wird. Mit Real und Atletico Madrid ist die spanische Hauptstadt das Zuhause von gleich zwei der Top-Mannschaften Europas. Ein Besuch im Bernabeu-Stadion, dem Fußballtempel vom Real Madrid, ist nicht nur für Real-Fans ein tolles Erlebnis.

Freunde guten Essens:

Wer gerne gut und viel isst, wird an Madrid ein wahre Freude haben. Denn zum einen essen die Madrilenen gerne fünf Mahlzeiten verstreut über den Tag und zum anderen ist die Stadt das Eldorado aller Tapas-Fans dieser Welt.

Partymacher:

Die Madrilenen behaupten allen Ernstes „Madrid nunca duerma“ – „Madrid schläft nie“. Und tatsächlich haben sie damit Recht. Nicht einmal in New York City wird die Nacht so zum Tag gemacht wie in Madrid. In Sachen Ausgehen und Party machen ist die Hauptstadt Spaniens eine der heißesten Locations der Welt.

Beste Reisezeit

Jan
Feb
Mrz
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Madrid hat ein kontinental geprägtes Klima. Aufgrund ihrer Lage inmitten der Iberischen Halbinsel in einer Höhe von über 650 Metern ist das Klima der spanischen Hauptstadt im Sommer wärmer und trockener und im Winter kälter als im sonstigen Mittelmeerraum. Die beste Reisezeit ist somit der Frühling (April und Mai) und der Herbst (September und Oktober). In diesen Monaten profitieren Besucher von relativ angenehmen Tagestemperaturen zwischen 20 und 25 Grad und relativ wenig Niederschlag. Wer Sonne und Hitze liebt, kann auch in den Sommermonaten nach Madrid reisen, muss sich aber auf Temperaturen jenseits der 30 Grad einstellen. Im Winter kann es in Madrid hingegen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ziemlich frisch und noch dazu regnerisch werden.

Flüge nach Madrid suchen

Anreise

Mit dem Auto:

Bei mehr als 2.000 Kilometer Entfernung aus den meisten Teilen Deutschlands sollte man mindestens zwei Tage für die Anreise einplanen. Aufgrund des gut ausgebauten öffentlichen Verkehrs in Madrid ist eine Anreise mit dem Auto sowieso nicht ratsam.

Mit der Bahn:

Eine Anreise mit der Bahn ist mit mehrmaligem Umsteigen verbunden.

Mit dem Flugzeug:

Der internationale Flughafen Madrids ist der größte Spaniens und einer der größten Europas. Dementsprechend viele Verbindungen gibt es nach Deutschland, Österreich und die Schweiz. In Deutschland werden Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main und München mehrmals täglich angeflogen. In die Schweiz und nach Österreich gibt es mehrmals tägliche Verbindungen nach Basel, Genf, Wien und Zürich. Darüber hinaus gibt es mehrfach in der Woche Flüge von Madrid nach Hamburg, Köln/Bonn und Stuttgart.



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Einkaufen

Shopaholics erwartet in Madrid eine der vielseitigsten Einkaufsmetropolen Europas. Die Besonderheit der spanischen Hauptstadt liegt in ihren vielen verschiedenen Einkaufsvierteln, die alle ganz unterschiedliche Charaktäre aufweisen. Ob internationale Mode in Sol, traditionelle Waren in Las Austrias, Antiquarisches im Barrio de las Letras, Hippes und Außergewöhnliches in Malasaña, Nobelmarken in Salamanca oder Second-hand Ware auf El Rastro – in Madrid gibt es für jeden Geschmack das richtige Viertel.

Eine der Haupteinkaufsgegenden der Stadt ist der Bereich zwischen der Puerta del Sol und der Gran Vía mit den Einkaufsmeilen Calle de Arenal, Calle de Carmen und Calle de Preciados. Hier befinden sich besonders viele Kaufhäuser und Modegeschäfte.

Im Labyrinth der malerischen Straßen rund um die Plaza Mayor und den Palacio Real findet man den größten Teil der alteingessenen Geschäfte der Stadt. Wer auf der Suche nach einem traditionellen Hut, altem Kunsthandwerk und typischen Süßwaren ist, sollte sich im Viertel Las Austrias umsehen.

Der Barrio de las Letras rund um die Plaza de Santa Ana ist bekannt für seine antiquarischen Buchläden. In den Straßen, wo einst die berühmten Autoren des Goldenen Spanischen Zeitalters wohnten, findet man heute viele Antiquariate, Vintage-Möbelläden und Kunsthandwerksgeschäfte.

Wer gerne etwas alternativer einkauft, sollte sich auf den Weg nach Malasaña machen, das Hipster-Viertel von Madrid. Fashionistas werden hier ihre Freunde an den vielen originellen Modeländen der spanischen Nachwuchs-Designer haben.

Wer mit einem gut gefülltem Portemonnaie nach Madrid gereist ist, beginnt (und beendet) ihre/seine Shoppingtour am besten im eleganten Barrio de Salamanca. Die Calle Serrano gilt schließlich als schickste Einkaufsstraße Madrids. Hier reihen sich die Nobelboutiquen und Flagship-Stores der spanischen und internationalen Mode-, Schuh-, Taschen- und Schmuckmarken aneinander.

Der Gegenpol zur Calle Serrano ist die Calle Fuencarral. Obwohl die Straße in den letzten Jahren stark von internationalen Marken in Beschlag genommen wurde, ist sie immer noch die wahrscheinlich coolste Einkaufsmeile von Madrid. Hier findet man die neuesten Trends in Sachen Mode, Schuhe, Make-up und Accessoires.

Und zu guter Letzt sei noch eine ganz besondere Einkaufsinstitution von Madrid erwähnt, die nicht nur Schnäppchenjäger magisch anzieht: El Rastro – der beliebteste Flohmarkt Spaniens. Jeden Sonntag pilgern Abertausende Menschen in das Viertel La Latina, um auf El Rastro in Antiquitäten, Bekleidung, Büchern, Haushaltswaren und Kunstgegenständen zu stöbern.

Essen und Trinken

Madrid ist ein wahres Eldorado für alle Menschen, die gerne oft, gut und vielseitig essen. Kaum eine andere Stadt Europas kann in puncto Gastronomie mit der spanischen Hauptstadt mithalten. Vor allem für Fans der Tapas-Kultur ist Madrid das Paradies schlechthin. Hier hat man die Qual der Wahl zwischen Aberhunderten Tapasbars.

Der kulinarische Tagesablauf der Madrilenen beginnt mit einem süßen oder auch herzhaften Frühstück (sp. „Desayuno“). Wer es typisch madrilenisch mag, sollte zum Frühstück eine heiße Schokolade mit Churros bestellen (ein frittiertes Gebäck aus Brandteig), das in den Kakao getunkt wird. Die Madrilenen sind generelle Spätfrühstücker. Häufig wird die erste Mahlzeit erst gegen 10 Uhr eingenommen.

Eine typische Eigenheit der spanischen Essgewohnheiten ist es, fünf Mal am Tag zu essen. So wird die zweite Mahlzeit des Tages (sp. „Almuerzo“) gegen 12 Uhr eingenommen. Da es sich beim Almuerzo eher um einen Snack als um einen vollwertigen Mittagstisch handelt, fallen die Portionen auch etwas kleiner aus. Typische Almuerzo-Snacks sind die Bocata de calamares (panierte Tintenfischringe in einem Baguette) oder ein Pincho de tortilla (ein kleines Omlette).

Der eigentliche Mittagstisch (sp. „Comida“) wird in Madrid erst zwischen 14 und 16 Uhr serviert. Die Comida ist in der Regel das reichhaltigste Mahl des Tages. Die Madrilenen nehmen sich dafür auch wesentlich mehr Zeit als es in unseren Breiten üblich ist. Die meisten Restaurants in Madrid bieten zur Comida ein Tagesmenü (sp. „Menú del Día“) an, das aus einer Vorspeise, einem Hauptgericht, einem Dessert und oft auch zusätzlich einem Getränk besteht. Die Comida ist eine gute Gelegenheit, die typischen Gerichte der kastillanischen bzw. spanischen Küche auszuprobieren. Wem das Tagesmenü nicht zusagt, kann selbstverständlich auch à la carte essen.

Um die Zeit bis zum späten Abendessen zu überbrücken, trifft man sich in Madrid am späteren Nachmittag noch zu einer „Merienda“. Dabei handelt es sich um einen in der Regel süßen Snack, wie zum Beispiel Roscón de Reyes (ein ringförmiger Kuchen mit kandierten Früchten), Torrijas (ein paniertes und fritiertes Brot, das in Milch oder Wein getaucht wird), Bartolillos (mit Creme gefüllte, gebratene Teigtaschen) oder Buñuelos (Windbeutel).

Das Abendessen (sp. „Cena“) wird in Madrid sehr spät gegessen, meist erst zwischen 21 und 23 Uhr. Da das warme Mittagessen die größte Mahlzeit des Tages darstellt, besteht die Cena eher aus kleineren Portionen mit leichteren Speisen. Die klassischen Cena-Gericht sind Tapas uns Raciones. Eine Tapa ist ein kleines Gericht, das eigentlich nur als Begleitung zu einem Getränk dient. Beinahe jedes spanische Gericht wird in Tapa-Form serviert. So hat man in den meisten Tapasbars die Wahl zwischen Dutzenden Suppen, Fleisch- und Fischgerichten. Ebenfalls typisch spanisch sind die sogenannten Raciones. Da Geselligkeit in Madrid großgeschrieben wird, teilt man sich auch gerne das Essen. Wer also in Gesellschaft unterwegs ist, bestellt also am besten diese Kombination aus verschiedenen Wurst- und Käsesorten, Fleischbällchen, Kartoffeln, Tintenfisch, Oktopus und Sepia. Die besten Gegenden für Tapas und Raciones sind übrigens die Stadtteile La Latina, Lavapiés und Malasaña.

Zu letzt noch ein Hinweis auf eine Besonderheit der gastronomischen Szene Madrid. Die Hauptstadt Spaniens ist bekannt für ihre vielen ausgzeichneten Märkte. In fast jedem Stadtteil gibt es einen Markt, in dem man frisches Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch in bester Qualität kaufen kann. Und das Gute ist, dass es auf den meisten Märkten auch kleine Bars und Restaurants gibt, in denen man einen Snack oder Drink genießen kann.

Und zu aller Letzt sei noch erwähnt, dass Madrid sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Großstadt mit internationalem Format entwickelt hat. Dementsprechend ist die Gastroszene der spanischen Hauptstadt selbstverständlich nicht nur auf spanische Gerichte beschränkt, sondern auch sehr international. Wer also gerne chinesisch, indisch, italienisch, japanisch oder lateinamerikanische Küche isst, wird in Madrid genauso fündig werden.

Nachtleben und Unterhaltung

„Madrid nunca duerma“ – „Madrid schläft nie“. Das behauptet zwar auch New York City von sich, aber Tatsache ist, dass es das Nachtleben von Madrid locker mit dem legendären Nightlife von NYC aufnehmen kann. Madrid gehört nämlich zu den Städten, in denen man um 3 Uhr morgens meist mehr Leute auf der Straße antrifft als um drei Uhr nachmittags.

Ähnlich wie beim Shopping haben die verschiedenen Stadtviertel Madrids ihren ganz eigenen Nightlife-Charakter. Je nachdem, was man für einen Kneipen- oder Musikgeschmack man hat, macht man sich am besten auf den Weg in ein bestimmtes Viertel.

Ein guter Einstieg ins Nachtleben von Madrid ist die Plaza de Santa Ana und die umliegenden Straßen des Viertels Huertas. Hier ist auch unter der Woche (von Sonntag bis Mittwoch Nacht) etwas los. Am Wochenende (Donnerstag bis Samstag Nacht) quellen die engen Gassen förmlich über. Wer ihren/seinen Abend gerne in klassischen Bierkneipen und Pubs mit Live-Musik verbringt, wird sich in Huertas ganz sicher wohl fühlen.

Eine ebenfalls sehr beliebte Gegend, um den Abend zu beginnen, ist das Stadtviertel La Latina. In den engen und verwinkelten Gassen des Viertels liegen zahllose urige und trendige Tapas-Bars und Tabernas, die mit Bier, Wein und den spanischen Minihappen den perfekten Übergang in das Nachtleben Madrids ermöglichen.

Ein weiterer Hotspot des madrilenischen Nachlebens ist das Viertel Malasaña. Malasaña ist alternativ und hip. Demgemäß ist das Nachtleben eines der vielfältigsten der spanischen Hauptstadt. In den Straßen und auf den Plätzen von Malasaña treffen sich viele eher jüngere Menschen zu einem sogenannten „Botellon“ (die spanische Variante des „Vorglühens“), um danach in eine der vielen Bars und Clubs des Viertels weiter zu trinken und zu tanzen.

Weitere typische Ausgehviertel sind Alonso Martínez und Argüelles (für ein eher jüngeres Publikum), Chueca (hier ist die Gay-Szene Madrids zu Hause), Lavapiés (mit einer sehr multikulturellen Szene) und Salamanca (für Yuppies, Snobs und sonstige mehr oder weniger Wohlhabende).

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis zum richtigen Timing des Nachtlebens. Wie auch beim Essen, sind die Madrilenen ebenso beim Nachtleben Spätstarter. Zwischen 21 und 23 Uhr sitzt man noch beim Abendessen in einer der zahllosen Tabernas und Tapasbars. Erst im Anschluss beginnt das eigentliche Nachtleben (sp. „marcha“). Mit fortschreitender Nacht verlagert sich das Geschehen von Bars und Kneipen in die Clubs und Tanzlokale. „Madrid nunca duerma“ ist dann doch nicht hundertprozentig richtig, denn am Wochenende müssen Bars um 3:30 Uhr schließen. Wer dann noch ausreichend Party-Energie hat, muss in einen Club oder eine Disco weiterziehen.

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